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Themen und Links



Wozu Jagdkultur? Oder, warum nicht gleich fragen: Wozu brauchen wir überhaupt Kultur?

Jagdkultur

Im Gegensatz zu der nicht veränderten Natur, ist Kultur im weitesten Sinne alles, was der Mensch gestaltend hervorbringt. Mit seinen Kulturleistungen gestaltet der Mensch materielle und immaterielle Gegebenheiten, wie in Technik, bildender Kunst, Moral, Religion, Recht, Wirtschaft, Wissenschaft und eben auch Natur. Hier ist das Ergebnis unsere Kulturlandschaft.
Der gestaltende und nutzende Eingriff des Menschen verpflichtet ihn auch zur Fürsorge.

Diese menschliche Fürsorge - Jäger nennen sie Hege - gehört zu den Wurzeln des Tier- und Naturschutzes. Mit der Nutzung der Natur hat der Mensch die moralische Verpflichtung, die Lebensgrundlagen der Tiere zu schützen, zu erhalten und sie vor Tierseuchen, Lebensraumverlust, Aussterben, Wilderei und Hunger zu schützen. Im Interesse der Gesellschaft nehmen Jäger diese Aufgabe als Grundeigentümer, oder als deren Stellvertreter wahr.

Im Wechselspiel zwischen Nutzung und Fürsorge formte sich im deutschsprachigen Raum mit der Jagdkultur ein immaterielles Kulturerbe, das seinesgleichen sucht.

Gemeinsam mit Jochen Schumacher versucht Dieter Stahmann die sachlichen und geistigen Grundlagen, die Entwicklung und die Perspektive der bürgerlichen Jagdkultur nachzuzeichnen. Wir versuchen uns an einer Standortbestimmung und wagen uns an einen Ausblick in die Bewahrung und die weitere Entwicklung der Jagdkultur.


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Dieter Stahmann
Dieter Stahmann
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Ein Leben für das Wild, die Jagd und die Berufsjägerei

Wildmeister Dieter Bertram

Spätestens seit dem zweiten Weltkrieg ist die Jagd im deutschsprachigen Raum Projektionsfläche für vielfältige einzelne Interessen. Dem Wunsch nach einem ursprünglichen Dasein als Jäger und Sammler musste sie genauso gerecht werden, wie der Beglückung der Gäste von Industriekapitänen, dem Landwirt, dem Waldbauern, dem Erholungssuchenden und am wichtigsten: Den wild lebenden Tieren.

Heute stehen Jagd und Jäger vor der Herausforderung, die großen ökologischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Probleme der Zeit mit ihrem Engegement abzufedern und Ideen zu entwickeln, mit deren Hilfe möglichst viel Artenvielfalt über die begrenzten Möglichkeiten einer industrialisierten Landschaft zu retten.

Wildmeister Dieter Bertram ist ein Berufsjäger der "alten Schule". Er hat sich sein Leben lang intensiv mit der Beziehung zwischen der von Menschenhand gestalteten Kulturlandschaft und den Lebensraumansprüchen unserer wildlebenden Tiere auseinandergesetzt. Seine Lehrjahre, sein Berufsleben, seine Zeit als Bundesobmann der Berufsjäger und seinen Ruhestand verbringt er mit der Reflexion über das Geben und Nehmen, das Haben und Wünschen, das Können und Können wollen bei der Gestaltung von Lebensräumen und der waidgerechten Jagdausübung.

Im Gespräch mit Jochen Schumacher spricht er über seine Arbeit, seine Projekte und seine Erfahrungen, die er als Anwalt und Fürsprecher der Wildtiere im Umgang mit guten und schlechten Menschen, Jägern und Politikern gesammelt hat.


Teilnehmer

Dieter Bertram
Dieter Bertram
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Wissenswert, Wissenspflicht und Wissensvermittlung zum Nachschlagen, Vermitteln und Verlinken.

Jagdlexikon

Über die Jagd gibt es viel Wissenspflichtiges und noch mehr Wissenswertes. Zusammengetragen, verlinkt und referenziert wird dieses Wissen im Deutschen Jagd Lexikon. In diesem virtuellen und unabhängigen Nachschlagewerk zählen nur die Informationen.
Das inhaltliche Spektrum dieser Enzyklopädie ist breit gefächert. Die unmittelbaren jagdlichen Themen im Mittelpunkt, umfasst es die Land- und Forstwirtschaft, den Naturschutz, historische und geistesgeschichtliche Bezugspunkte, traditionellen Bewirtschaftungsformen, und vieles mehr.
Mehr als 16.000 Beiträge erklären die Waidmannssprache und zeichnen ihre Entwicklung nach, es werden über 1.500 gängige und exotische Kaliber dargestellt, über 500 waffentechnische Begriffe erläutert, 750 Begriffe aus dem Jagdgebrauchshundwesen, über 1.000 Organisationen und die Publikationen von über 7.000 Autoren erfasst. Darunter auch der Jagdfunk. Querverweise auf vergleichbare Artikel, Quellenhinweise und Hinweise auf weiterführende Literatur runden die Einträge ab.
„Deutsches-Jagd-Lexikon.de“ ist die erste und bislang einzige Initiative, die Informationen rund um das Thema Jagd in dieser Art und dieser Bandbreite online zur Verfügung stellt.
Hinter dem Jagdlexikon steckt ein Enthusiast, der den Umfang früherer Nachschlagewerke nicht nur in die Gegenwart überträgt, sondern ihn auch noch übertrifft, funktional anreichert und damit erkundbar macht.
Volker Seifert, Jäger, Informatiker und Philosoph und Jochen Schumacher setzen sich die Lesebrille auf und hangeln sich gemeinsam durch Register, Kategorien, Verlinkungen und Querverweise.


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Jochen Schumacher
Jochen Schumacher
Volker Seifert
Volker Seifert

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Religion prägt menschliches Handeln, Denken und Fühlen und beeinflusst Wertvorstellungen, auch die jagdlichen.

Glauben, Wissen, Werten, Jagen

Der Begriff Religion findet seinen lateinischen Ursprung im Wort "religio". Das bedeutet "gewissenhafte Berücksichtigung" oder "Sorgfalt". Das zugehörige lateineische Verb "relegere" steht für "bedenken" und "achtgeben". Die ursprüngliche Bedeutung von Religion meint „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“ Besonders bei der Jagd zeigt sich das in einer Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene, die menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungen, nicht nur die jagdlichen, beeinflussen.
Gemeinsam mit dem Priester, Psychotherapeuten, Künstler, Philosophen, Theologen und Jäger Michael N. Schenk unternehme ich eine Reise von den spirituellen Anfängen der Jagd, durch die Wirren des Mittelalters bis in die Gegenwart.
Mit vielen Beispielen und gesellschaftlichen Phänomenen unserer Zeit und aus der Geschichte angereichert, wagen wir einen spirituell-religiösen Blick auf Sein und Bewusst-Sein der Jagd in unserer Gesellschaft. Dabei decken wir auf, dass das weit verbreitete Bewusst-Sein von Jagd wesentlich seltsamer und unheimlicher ist, als das Sein der Jagd es jemals gewesen sein kann.


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Michael N. Schenk
Michael N. Schenk
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Höhepunkte und Tiefschläge der Brauchtumspflege. Dynamit und Balsam für den Hörnerv.

Horn und Hund

Horn und Hund ist das Bläsercorps des Hegerings 6 der Kölner Jägerschaft. Mit viel Liebe zur jagdlichen Musik pflegt die gemischte Gruppe schon seit 1974 das jagdliche Brauchtum.
"Gemischt" bedeutet im Falle von Horn und Hund, dass Plesshörner, Parforcehörner und Ventilhörner von Damen und Herren, Junioren und Senioren, Anfängern und "alten Hasen" gespielt werden. Das Repertoire beginnt bei den klassischen Jagdsignalen, führt über Märsche und andere jagdliche Musik hin zu konzertanten Stücken, die der Öffentlichkeit bei einer Vielzahl von Auftritten und Hubertusmessen präsentiert werden.

Zu Beginn leide ich unter leichten Überforderungen durch die Aufnahmetechnik. Dann aber entstand die Aufnahme einer typischen, konzentrierten und bisweilen unterhaltsamen Probe. Eine Aufnahme von Gesprächen über Horn, Hund, Jagd und Geschichte der Band aufgelockert und von Glanzpunkten und Tiefschlägen praktischer Musikausübung durchsetzt. Dank dieser heterogenen und weltbesten Blechblastruppe der Welt, Dynamit und Balsam für den Hörnerv.


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Dieter Schmitz
Dieter Schmitz
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher
Michael Lerner
Michael Lerner

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