Wissenswert, Wissenspflicht und Wissensvermittlung zum Nachschlagen, Vermitteln und Verlinken.

Jagdlexikon

Über die Jagd gibt es viel Wissenspflichtiges und noch mehr Wissenswertes. Zusammengetragen, verlinkt und referenziert wird dieses Wissen im Deutschen Jagd Lexikon. In diesem virtuellen und unabhängigen Nachschlagewerk zählen nur die Informationen.
Das inhaltliche Spektrum dieser Enzyklopädie ist breit gefächert. Die unmittelbaren jagdlichen Themen im Mittelpunkt, umfasst es die Land- und Forstwirtschaft, den Naturschutz, historische und geistesgeschichtliche Bezugspunkte, traditionellen Bewirtschaftungsformen, und vieles mehr.
Mehr als 16.000 Beiträge erklären die Waidmannssprache und zeichnen ihre Entwicklung nach, es werden über 1.500 gängige und exotische Kaliber dargestellt, über 500 waffentechnische Begriffe erläutert, 750 Begriffe aus dem Jagdgebrauchshundwesen, über 1.000 Organisationen und die Publikationen von über 7.000 Autoren erfasst. Darunter auch der Jagdfunk. Querverweise auf vergleichbare Artikel, Quellenhinweise und Hinweise auf weiterführende Literatur runden die Einträge ab.
„Deutsches-Jagd-Lexikon.de“ ist die erste und bislang einzige Initiative, die Informationen rund um das Thema Jagd in dieser Art und dieser Bandbreite online zur Verfügung stellt.
Hinter dem Jagdlexikon steckt ein Enthusiast, der den Umfang früherer Nachschlagewerke nicht nur in die Gegenwart überträgt, sondern ihn auch noch übertrifft, funktional anreichert und damit erkundbar macht.
Volker Seifert, Jäger, Informatiker und Philosoph und Jochen Schumacher setzen sich die Lesebrille auf und hangeln sich gemeinsam durch Register, Kategorien, Verlinkungen und Querverweise.


Teilnehmer

Jochen Schumacher
Jochen Schumacher
Volker Seifert
Volker Seifert

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Der Wald ist sauer. Forscher forschen, Politiker verteilen Geld. Hubschrauber streuen Kalk. Und wir erkunden den Boden unter den Füssen unseres Wildes.

Waldkonferenz

Aus dem Waldschadensbericht ist der Waldzustandsbericht geworden. Die Übersäuerung wird nicht mehr so sehr durch neue Einträge verursacht, als durch die bereits im Waldboden eingelagerten Schadstoffe. Wir sprechen über den Lebensraum vieler Tierarten und unser Jagdrevier, dem Wald. Die Aktionsgemeinschaft Bodenschutz und in der Forstwirtschaft engagierte Unternehmen trafen sich mit Vertretern der Forstverbände und Wissenschaftlern am städtischen Forsthaus der Stadt Menden zur Waldkonferenz.

Mit dabei waren u.a. der Forstwirtschaftsrat, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW, Waldbauern NRW, ein Vertreter des NABU, Politiker aus dem Landtag NRW, der örtliche Bürgermeister, so wie Unternehmen und Repräsentanten der Forstwirtschaft, Verbände und andere mit dem mit dem Interessen-Schwerpunkt Wald. Zwischen Fach-Journalisten und Vertretern der örtlichen, regionalen und bundesweiten Medien haben Bernd Wollin von den jungen Jägern in Bonn und ich die Verantwortung für unsere Wildtiere übernommen.

Nachhaltig bewirtschaftetes politisches Parkett, glatt gebohnert für gekonnte bis gewagte rethorische Tanzeinlagen.

Drauf nahmen Wissenschaftler, Waldbesitzer, Verbände und Interessenvertreter Stellung zu den weiter alarmierenden Waldzustandsberichten, zur negativen Förderkulisse und zu anderen Problemfeldern im Bereich Forst, Boden- und Trinkwasserschutz. Der Imbiss, ein Rundflug mit einem mediengerechtem Helikopter und die Vorführung und Erklärung von Rückepferden verbliesen den Kalkstaub von den belegten Brötchen. Ein spannender Tag auf noch unerkundetem Neuland.


Teilnehmer

Jochen Schumacher
Jochen Schumacher
Bernd Wollin
Bernd Wollin

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Typen, Argumente, Sensationen. Rede und Gegenrede. Ein Mitschnitt aus der Mitte der Debatte um das neue Jagdrecht in Nordrhein-Westfalen.

Plenarsitzung Jagdrecht NRW

Auf verschlungenen Wegen erreichte mich, die kurzfristige Einladung der Fraktion im Landtag von Nordrhein-Westfalen, die sich wohl mit größter Kraft um den Erhalt (warum eigentlich nicht Ausbau?) des bestehenden Jagdrechts müht. Das ist die CDU. Man lud zu einer Plenarsitzung um das anstehende neue Jagdrecht in NRW. Das trifft auf eine seit längerem friedliche und seit kurzem hitzige Nachrichtenlage. So bin ich nicht aus der Haut, sondern nach Düsseldorf gefahren.

Nach Vorgesprächen und einer Einweisung betrieben Landespolitiker im Plenarsaal "Business as Usual": Die üblichen Verdächtigen bearbeiten mit den üblichen Argumenten die Premiumthemen Natur-, Arten- und Seuchenschutz, Wald, Wild, Wildschäden, deren Priorität und viel wichtiger, die Schuldfrage. Im Publikum ca. 40 Jäger. Andere Naturschützer? Nicht sichtbar.

Von Argumenten, Scheinargumenten und Vorwürfen, wie "unehrenhaft" und "schäbig", ausgedörrt, genossen die jagdlich interessierten und tätigen Besucher die erfrischende Sachkunde des "Hinterzimmers", dem Sitzungssaal der CDU-Fraktion. Rede und Antwort standen uns neben Rainer Deppe, Christina Schulze Föcking, Dirk Louy und verschiedenen weiteren MdL auch der Fraktionsvorsitzende Armin Laschet.

Hier war keine Spur von Rost und Staub, keine "Abwarten"-Parolen, kein Hadern, kein Zögern und kein politisches Schattenboxen. Zu erleben waren Tat- und Kampfkraft, Mobilisierung und Einstehen, für das, was zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Pflege der Kulturlandschaft wichtig ist: EIn gutes konsequent durchdachtes Jagdgesetz.

Anwesende, Jäger, wie auch Politiker erlebten einen Nachmittag gefüllt von tiefen Einblicke und die jagdpolitische Willensbildung, konzentriertem Informationsaustausch mit und zwischen den Jägern und Erbsensuppe. Nicht Anwesende hören Jagdfunk ...

Stellen wir uns den Gesprächen. Wenn wir couragiert mitmachen, wird das Beste draus. Ob die anderen Fraktionen auch so freundlich für die Interessen der Artenvielfalt und der Kulturlandschaft eintreten?!


Teilnehmer

Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Im Gespräch mit Sozialdemokraten über nachhaltiges und naturnahes Jagen und den ländlichen Raum.

Waid-Genossen

Eine Errungenschaft der Revolution von 1848/1849 ist das Jagdrecht. Es wurde vom Adel auf den Landbesitzer übertragen, kam also unter bürgerliche Kontrolle. Die Interessen der Landbewirtschaftung und denen der wild lebenden Tiere werden seitdem auf lokaler Ebene austariert. Diese dezentrale Balance scheint heute selbstverständlich, musste aber aufwändig erlernt und erkämpft werden.

In vielen Bundesländern wird derzeit eine Reform des Jagdrechts vorangetrieben, die dieses unter vielen Opfern errungene Recht beschneiden will und wenig einfühlsam mit dem Soziotop "ländlicher Raum" umgeht.

In diesem bisweilen turbulenten Meinungsbildungsprozess mischen die Waid-Genossen mit. Die Waid-Genossen sind allesamt aktive Jäger und zudem Mitglieder der SPD.

Im Gespräch mit Jochen Schumacher beleuchten Ralf Nielsen und Uwe Lüders die Entstehung der Waid-Genossen und berichten, wie sie die Interessen einer naturnahen und nachhaltigen Jagd und des ländlichen Raums in der nordrhein-westfälischen SPD vertreten.


Teilnehmer

Ralf Nielsen
Ralf Nielsen
Uwe Lüders
Uwe Lüders
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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