Episoden

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Teilnehmer


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Teilnehmer


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Themen und Links



Motivation, Idee, Realität und Perspektive des jagdlichen Podcastens.

Jagdfunk

Hörfunk startete im Oktober 1923 als das erste elektronische Massenmedium. Als Instrument der Beeinflussung gebraucht und bisweilen auch missbraucht unterliegt der Hörfunk in Deutschland der Rundfunkhoheit der Bundesländer. Dann averbreitete sich das Internet und das Smartphone verdrängte den tragbaren UKW-Empfänger. Produzieren und Senden wurde Bürgerrecht.

Aufnahmen ohne Zeitlimit öffneten das Radio für komplexe Themen und Zusammenhänge. Ein ideales Medium, um das Wissen, die Werten und die Wechselwirkungen des ältesten Handwerks der Welt zu sammeln und in Richtung der Jäger und der Bevölkerung zu transportieren.

Wilfried Flecken spricht mit Jochen Schumacher - dieses mal Gast im eigenen Podcast - über Vergangenheit und Zukunft, Internet und Technik, Gesprächspartner und Hörer, Vorbereitung und Postproduktion, Kosten und Spenden, Wild, Lebensraum, Politik und Jagd.


Teilnehmer

Wilfried Flecken
Wilfried Flecken
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Worum es bei der Jagd geht, wie sie sich über die Menschheitsgeschichte entwickelt hat und warum sie auch für Nicht-Jäger gut ist.

Jagdmensch

Für viele hunderttausend Jahre war die Jagd nur ein, nämlich die Lebensgrundlage des Menschen überhaupt.

Mit der menschlichen Entwicklung sind viele Bedeutungen hinzu gekommen. In der Jungsteinzeit, mit Aufkommen der Land- und Viehwirtschaft, verteidigte man mit den Mitteln der Jagd die in freier Weidehaltung mühsam erzielten Domestikations- und Zuchterfolge gegen unkontrollierte Einkreuzungen von Wildtieren. In der Antike war die Jagd ein geradezu mystisches Ritual, die Jugend zu moralischem Handeln und politischer Verantwortung zu erziehen. In der westlichen Moderne ist die Jagd die wohl letzte Tätigkeit, die der Entfremdung des Menschen von Werden, Leben und Vergehen entgegen wirkt.

Bis zum 12. Jahrhundert blieb die Jagd allgemeines Recht eines jeden Freien. 1158 wurde sie unter Kaiser Friedrich I. Barbarossa zu einem königlichen Sonderrecht, dem Jagdregal. Mit der Revolution von 1848 kam dann Bewegung in die jagdliche Realität. In Deutschland wurden die Bauern endgültig und unwiderruflich Eigentümer des von ihnen bewirtschafteten Landes und das Jagdrecht an dieses Eigentum von Grund und Boden gebunden. Endlich war das Jagdrecht zurück in der Hoheit des Bürgers.

Obwohl dieses Recht so aufwändig erkämpft werden musste und die Jagd den Menschen in den Zyklus des Lebens einbettet, gerät sie zwischen den partikularen Kontroll- und Machtinteressen immer wieder in Gefahr.

Im Gespräch mit Jochen Schumacher erläutert der Manfred Nolting die lange Geschichte der Jagd, die historisch-gesellschaftlichen Hintergründe verschiedener Entwicklungen und stellt die Grundzüge seines pragmatischen Umgangs mit der Jagd vor.


Teilnehmer

Manfred Nolting
Manfred Nolting
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Die Prägung, das Werden und das Wirken eines Politikers in Sachen Land, Forst und Jagd.

Jagdpolitiker a. D.

Da hat jemand viel erlebt, wurde getrieben und hat bewegt.
Während des zweiten Weltkriegs in landwirtschaftlicher Umgebung geprägt, während der Trümmerjahre nach Westdeutschland geflohen, das landwirtschaftliche Handwerk erlernt, Landbau studiert und mit der Übernahme des zwischenzeitlich aufgebauten elterlichen Betriebes zum Wirtschaftswissenschaftler geworden.
Mitglied der CDU, Vorsitzender und später Ehrenvositzender des CDU-Kreisverbandes Bochum, Mitglied des Rates der Stadt Bochum, Bundesvorsitzender des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU, Mitglied des deutschen Bundestages, haushaltspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und für zwei Legislaturperioden Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
Vizepräsident und später Präsident des Landesjagdverbandes Nordrhein-Westfalen, Präsident und später Ehrenpräsident des Deutschen Jagdschutzverbandes, Vorsitzender der DJV-Expertengruppe "Jagdethische Fragen", Vorsitzender des Aktionsbündnis Forum Natur, Vizepräsident des Zusammenschlusses der Verbände für Jagd und Wildtiererhaltung in der E.U., FACE, Vorsitzender des Direktoriums für Vollblutzucht und Rennen.
Präsident der NRW-Stiftung, Vorsitzender der Jägerstiftung natur+mensch, Aufsichtsratsmandate bei der Dolff-Beteiligungs AG und dem Landwirtschaftlicher Versicherungsverein Münster.
Der Träger des großen goldenen Ehrenzeichen am Bande für Verdienste um die Republik Österreich und des großen Verdienstkreuzes der Bundesrepublik Deutschland steht für klar konturierte Positionen.
Jochen Borchert und Jochen Schumacher sprechen über Wissen, Werte und Wechselwirkungen.


Teilnehmer

Jochen Borchert
Jochen Borchert
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Im Gespräch mit Sozialdemokraten über nachhaltiges und naturnahes Jagen und den ländlichen Raum.

Waid-Genossen

Eine Errungenschaft der Revolution von 1848/1849 ist das Jagdrecht. Es wurde vom Adel auf den Landbesitzer übertragen, kam also unter bürgerliche Kontrolle. Die Interessen der Landbewirtschaftung und denen der wild lebenden Tiere werden seitdem auf lokaler Ebene austariert. Diese dezentrale Balance scheint heute selbstverständlich, musste aber aufwändig erlernt und erkämpft werden.

In vielen Bundesländern wird derzeit eine Reform des Jagdrechts vorangetrieben, die dieses unter vielen Opfern errungene Recht beschneiden will und wenig einfühlsam mit dem Soziotop "ländlicher Raum" umgeht.

In diesem bisweilen turbulenten Meinungsbildungsprozess mischen die Waid-Genossen mit. Die Waid-Genossen sind allesamt aktive Jäger und zudem Mitglieder der SPD.

Im Gespräch mit Jochen Schumacher beleuchten Ralf Nielsen und Uwe Lüders die Entstehung der Waid-Genossen und berichten, wie sie die Interessen einer naturnahen und nachhaltigen Jagd und des ländlichen Raums in der nordrhein-westfälischen SPD vertreten.


Teilnehmer

Ralf Nielsen
Ralf Nielsen
Uwe Lüders
Uwe Lüders
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Religion prägt menschliches Handeln, Denken und Fühlen und beeinflusst Wertvorstellungen, auch die jagdlichen.

Glauben, Wissen, Werten, Jagen

Der Begriff Religion findet seinen lateinischen Ursprung im Wort "religio". Das bedeutet "gewissenhafte Berücksichtigung" oder "Sorgfalt". Das zugehörige lateineische Verb "relegere" steht für "bedenken" und "achtgeben". Die ursprüngliche Bedeutung von Religion meint „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“ Besonders bei der Jagd zeigt sich das in einer Vielzahl unterschiedlicher kultureller Phänomene, die menschliches Verhalten, Handeln, Denken und Fühlen prägen und Wertvorstellungen, nicht nur die jagdlichen, beeinflussen.
Gemeinsam mit dem Priester, Psychotherapeuten, Künstler, Philosophen, Theologen und Jäger Michael N. Schenk unternehme ich eine Reise von den spirituellen Anfängen der Jagd, durch die Wirren des Mittelalters bis in die Gegenwart.
Mit vielen Beispielen und gesellschaftlichen Phänomenen unserer Zeit und aus der Geschichte angereichert, wagen wir einen spirituell-religiösen Blick auf Sein und Bewusst-Sein der Jagd in unserer Gesellschaft. Dabei decken wir auf, dass das weit verbreitete Bewusst-Sein von Jagd wesentlich seltsamer und unheimlicher ist, als das Sein der Jagd es jemals gewesen sein kann.


Teilnehmer

Michael N. Schenk
Michael N. Schenk
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Unvermeidliche Treffer durch passendes Werkzeug und methodischen Bewegungsablauf.

Flinte

Der Flintenschuß auf bewegliche Ziele will beherrscht sein. Weil es sich um einen Reflexschuss handelt, erfordert der Flintenschuß neben einer gut auf den Schützen angepassten Flinte, ein hohes Koordinationsvermögen, mentale Stärke und höchste Aufmerksamkeit in Bezug auf Treiber, Jagdfreunde und Hunde. Mit der richtigen Ausrüstung und dem Wissen um die erforderlichen Bewegungsabläufe kann jeder lernen auch schnelle Ziele mit der schwingenden Flinte sicher zu treffen.


Teilnehmer

Detlef Riechert
Detlef Riechert
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Höhepunkte und Tiefschläge der Brauchtumspflege. Dynamit und Balsam für den Hörnerv.

Horn und Hund

Horn und Hund ist das Bläsercorps des Hegerings 6 der Kölner Jägerschaft. Mit viel Liebe zur jagdlichen Musik pflegt die gemischte Gruppe schon seit 1974 das jagdliche Brauchtum.
"Gemischt" bedeutet im Falle von Horn und Hund, dass Plesshörner, Parforcehörner und Ventilhörner von Damen und Herren, Junioren und Senioren, Anfängern und "alten Hasen" gespielt werden. Das Repertoire beginnt bei den klassischen Jagdsignalen, führt über Märsche und andere jagdliche Musik hin zu konzertanten Stücken, die der Öffentlichkeit bei einer Vielzahl von Auftritten und Hubertusmessen präsentiert werden.

Zu Beginn leide ich unter leichten Überforderungen durch die Aufnahmetechnik. Dann aber entstand die Aufnahme einer typischen, konzentrierten und bisweilen unterhaltsamen Probe. Eine Aufnahme von Gesprächen über Horn, Hund, Jagd und Geschichte der Band aufgelockert und von Glanzpunkten und Tiefschlägen praktischer Musikausübung durchsetzt. Dank dieser heterogenen und weltbesten Blechblastruppe der Welt, Dynamit und Balsam für den Hörnerv.


Teilnehmer

Dieter Schmitz
Dieter Schmitz
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher
Michael Lerner
Michael Lerner

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