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Teilnehmer


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Das Waidwerk und sein Wertesystem in Wechselwirkung mit kleinen und großen Menschen, Presse und Öffentlichkeit.

Jagd in der Öffentlichkeit

Die Jagd dürfte wohl die einzige Tätigkeit sein, bei der Bürger Schusswaffen aktiv und mit Tötungsabsicht einsetzen. Das erfordert Wissen, Gelassenheit, Feingefühl, Übersicht und garantiert dennoch "besondere" öffentliche Aufmerksamkeit.
Bei der Jagd geht der Mensch willentlich und bewusst in die Verantwortung. Schon deshalb ist der Fehler und seine Folgen immer ein mögliches Ergebnis. Der Fehler, der im Idealfall möglichst dramatische Folgen hat ist dann eine perfekte Steilvorlage für eine Berichterstattung, deren erste Pflicht es ist möglichst viele Menschen zu erreichen.
Empfänger dieser Berichterstattung ist eine Gesellschaft, die zunehmend digital/virtuell sozialisiert ist, die teilweise nie mit der Primärwirtschaft in direktem Kontakt war und deshalb mit Unterstützung durch Naturpädagogen an die Welt von der sie leben herangeführt wird.
Die Welt kann man nicht grundlegend verändern und aus den Angeln heben. Wie bewegt man sich in einem Kosmos der Aufmerksamkeit zwischen Komplexität, Fehlerkultur, Verantwortung und Einfühlungsvermögen.
Darüber spreche ich mit dem Ingenieur, Autor, Vater, Naturschützer und -pädagogen, Fotograf, Vortragenden, Ausbilder für Naturschutz, Jäger und Obmann für Öffentlichkeitsarbeit Gerd Tersluisen.


Teilnehmer

Gerd Tersluisen
Gerd Tersluisen
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Wozu Jagdkultur? Oder, warum nicht gleich fragen: Wozu brauchen wir überhaupt Kultur?

Jagdkultur

Im Gegensatz zu der nicht veränderten Natur, ist Kultur im weitesten Sinne alles, was der Mensch gestaltend hervorbringt. Mit seinen Kulturleistungen gestaltet der Mensch materielle und immaterielle Gegebenheiten, wie in Technik, bildender Kunst, Moral, Religion, Recht, Wirtschaft, Wissenschaft und eben auch Natur. Hier ist das Ergebnis unsere Kulturlandschaft.
Der gestaltende und nutzende Eingriff des Menschen verpflichtet ihn auch zur Fürsorge.

Diese menschliche Fürsorge - Jäger nennen sie Hege - gehört zu den Wurzeln des Tier- und Naturschutzes. Mit der Nutzung der Natur hat der Mensch die moralische Verpflichtung, die Lebensgrundlagen der Tiere zu schützen, zu erhalten und sie vor Tierseuchen, Lebensraumverlust, Aussterben, Wilderei und Hunger zu schützen. Im Interesse der Gesellschaft nehmen Jäger diese Aufgabe als Grundeigentümer, oder als deren Stellvertreter wahr.

Im Wechselspiel zwischen Nutzung und Fürsorge formte sich im deutschsprachigen Raum mit der Jagdkultur ein immaterielles Kulturerbe, das seinesgleichen sucht.

Gemeinsam mit Jochen Schumacher versucht Dieter Stahmann die sachlichen und geistigen Grundlagen, die Entwicklung und die Perspektive der bürgerlichen Jagdkultur nachzuzeichnen. Wir versuchen uns an einer Standortbestimmung und wagen uns an einen Ausblick in die Bewahrung und die weitere Entwicklung der Jagdkultur.


Teilnehmer

Dieter Stahmann
Dieter Stahmann
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Mit Axt, Motorsäge, Harvester, Rückepferd und Freischneider durch Laub-, Nadel-, Mischwald und Kurzumtriebsplantage.

Forstbetrieb

Der Wald ist mindestens im deutschsprachigen Raum in Folklore, Medien und Populärkultur als Kulisse bekannt und institutionalisiert. Gedichte, Märchen, Sagen und Heimatfilme spielen vor der wildromantischen Kulisse des Waldes. So wurde der Wald als Metapher und Sehnsuchtslandschaft beschrieben, nicht selten überhöht, manchmal gar missbraucht.
Naturschutz-, Jugend- und Umweltbewegungen nehmen den Wald in ihren Mittelpunkt. Tourismus und Wandervereine erschließen ihn mit Fernwanderwege, Jugendherbergen und Wanderhütten. Läufer, Mountainbiker und Geocacher nutzen den Wald zum Training und zur Freizeitgestaltung. Eltern schicken ihre Kinder in den Waldkindergarten. Tote werden in Friedwäldern beigesetzt.
Der Wald ist aber auch Lebensraum, CO²-Speicher und Rohstofflieferant einer bedeutenden Industrie. Dabei ist er weder Zoo, noch Kläranlage, noch Holzplantage.
Um diese vielfältigen Interessen zu erkennen und miteinander auszubalancieren, benötigt man ein solides und vielfältiges Fachwissen, Einfühlungsvermögen und Durchsetzungsstärke. Gemeinsam mit dem Dipl.-Forstingeneur, passionierten Jäger und Schweisshundeführer Michael Sommer entblättern wir die vielfältigen Perpektiven auf ein einzigartiges Phänomen und geben Hinweise für ein gutes Miteinander von Waldbesitzern und -Nutzern.


Teilnehmer

Michael Sommer
Michael Sommer
Jochen Schumacher
Jochen Schumacher

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Der Wald ist sauer. Forscher forschen, Politiker verteilen Geld. Hubschrauber streuen Kalk. Und wir erkunden den Boden unter den Füssen unseres Wildes.

Waldkonferenz

Aus dem Waldschadensbericht ist der Waldzustandsbericht geworden. Die Übersäuerung wird nicht mehr so sehr durch neue Einträge verursacht, als durch die bereits im Waldboden eingelagerten Schadstoffe. Wir sprechen über den Lebensraum vieler Tierarten und unser Jagdrevier, dem Wald. Die Aktionsgemeinschaft Bodenschutz und in der Forstwirtschaft engagierte Unternehmen trafen sich mit Vertretern der Forstverbände und Wissenschaftlern am städtischen Forsthaus der Stadt Menden zur Waldkonferenz.

Mit dabei waren u.a. der Forstwirtschaftsrat, die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald NRW, Waldbauern NRW, ein Vertreter des NABU, Politiker aus dem Landtag NRW, der örtliche Bürgermeister, so wie Unternehmen und Repräsentanten der Forstwirtschaft, Verbände und andere mit dem mit dem Interessen-Schwerpunkt Wald. Zwischen Fach-Journalisten und Vertretern der örtlichen, regionalen und bundesweiten Medien haben Bernd Wollin von den jungen Jägern in Bonn und ich die Verantwortung für unsere Wildtiere übernommen.

Nachhaltig bewirtschaftetes politisches Parkett, glatt gebohnert für gekonnte bis gewagte rethorische Tanzeinlagen.

Drauf nahmen Wissenschaftler, Waldbesitzer, Verbände und Interessenvertreter Stellung zu den weiter alarmierenden Waldzustandsberichten, zur negativen Förderkulisse und zu anderen Problemfeldern im Bereich Forst, Boden- und Trinkwasserschutz. Der Imbiss, ein Rundflug mit einem mediengerechtem Helikopter und die Vorführung und Erklärung von Rückepferden verbliesen den Kalkstaub von den belegten Brötchen. Ein spannender Tag auf noch unerkundetem Neuland.


Teilnehmer

Jochen Schumacher
Jochen Schumacher
Bernd Wollin
Bernd Wollin

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